Viszeralfett-Das "innere Bauchfett" - Wir klären auf

Liebe Patientin, lieber Patient,

derzeit wird in Zeitungen und Fernsehen viel über das sog. „Innere Bauchfett“ berichtet. Diese Art Fettgewebe wird in der Medizin aufgrund seiner Lage unterhalb der Bauchdecke, also dort wo man es nicht sehen und fühlen kann, auch als Viszeralfett (viszeral = „in den Eingeweiden liegend“) bezeichnet.
Medizinische Studien warnen zunehmend vor dem gesundheitlichen Risiko, das vom Viszeralfett ausgehen kann. Damit Sie einschätzen können, ob das Thema für Sie von Bedeutung ist, möchten wir Sie gerne genauer informieren und Ihnen bei Interesse einen individuellen Beratungstermin anbieten, um Ihre Fragen klären zu können.

Mehr zum „Inneren Bauchfett“
Das innere Bauchfett lagert sich direkt um die Organe an und ist sehr stoffwechselaktiv im Gegensatz zum sog. Depotfett, das sich i.d.R.  unter der Haut v.a. am Bauch und an den Hüften ansiedelt und als subkutanes fett bezeichnet wird (subkutan = „unter der Haut liegend“). Das innere Bauchfett kann bestimmte Botenstoffe bilden, die den Stoffwechsel der Organe, an denen es sich angelagert hat, stören.

Das macht Viszeralfett nach heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen so „ungesund“

  • Es stört den Zucker- und Fettstoffwechsel und kann zu Insulinresistenz, Diabetes Typ 2 und erhöhten Blutfettwerten führen.
  • Es bremst das Sättigungsgefühl und löst Heißhunger aus.
  • Es erhöht das Risiko für hohen Blutdruck, Artheriosklerose, Schlaganfall, Herzinfarkt, Rheuma, Fettleber, Krebs und Demenz.
  • Es fördert chronische Entzündungen und Depressionen.
  • Es erhöht Östrogen und senkt Testosteron. So kann es Hormonstörungen bei beiden Geschlechtern auslösen.

 

Wie entsteht das „Innere Bauchfett“ und wer ist v.a. betroffen?
Viszeralfett entsteht bei sehr energiereicher Ernährung (v.a. bei fruktose- und kohlenhydratreicher Kost, in Verbindung mit Fett), die oft verbunden ist mit chronischem Bewegungsmangel.

Grundsätzlich kann jede/jeder betroffen sein. Da man das innere Bauchfett nicht sieht, wie das berühmte „Hüftgold“, können übergewichtige und schlanke Frauen und Männer gleichermaßen betroffen sein. Eine gewisse Häufung findet man allerdings bei Männern mit Übergewicht oder Adipositas.


Mit welchen Maßnahmen begegnet man dem „inneren Bauchfett“?
Viszerales Fett wird gut mit Nerven und Blutbahnen versorgt. Das macht es relativ leicht, vorhandenes Viszeralfett wieder loszuwerden oder sich vorbeugend davor zu schützen. Eine gezielte Anpassung des Essverhaltens z.B. im Rahmen einer Stoffwechselkur rückt dem ungewollten Fett im wahrsten Sinne des Wortes „zu Leibe“. In der Regel lässt sich Viszeralfett schneller beseitigen und leichter vermeiden als Depotfett an Hüfte und Bauch.

 

Sie wollen mehr wissen? Sie möchten sich untersuchen lassen?
Gerne informieren wir Sie über mögliche Untersuchungen und Maßnahmen, um Viszeralfett festzustellen, zu beseitigen oder sich davor zu bewahren.

Da die Untersuchungen sehr individuell sind, lassen sich die Kosten erst im Rahmen eines unverbindlichen Informationsgespräches abschätzen.

Sprechen Sie uns bitte bei Interesse an und denken Sie auch an die Gesundheit Ihrer Partnerin/ Ihres Partners und Ihrer Familie, für die unser Informationsangebot ebenfalls gilt.

Ihr Praxisteam

 

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